Verfasst von: katie | 18/10/2010

Silly Bandz

Endlich wieder Kind sein! Das machen auf eine gewisse Art die Silly Bandz möglich. Die bunten Gummiarmbänder sind derzeit der Hit in den USA. Es gibt sie in  vielen verschiedenen Farben und Formen. Manche leuchten sogar im Dunkeln.

Ich besitze das Modell: Silly Bandz Rocks. Diese wurden mir vor ein paar Wochen direkt aus New York City zugeschickt. Hier also ein „Dankeschön“ an meine beste Freundin, der ich den Auftrag gab, mir etwas aus NYC zu schicken, dass dort gerade im Trend ist.

Sillybandz der neue Trend aus den USA

Übrigens: In den USA wurden diese Armbänder bisher auf dem Schulhof von den Kindern getauscht. Mittlerweile tragen aber auch die trendbewussten Erwachsenen die bunten Silly Bandz.

Sillybandz in action

Was nun ursprünglich deren genaue Funktion ist, bleibt mir unklar. Sind sie nun Armbänder oder bunte Figuren? Oder ist das Geniale daran, dass sie beides können?

Verfasst von: katie | 12/10/2010

Deutschland schafft sich ab

Während in der Politik seit Wochen die Integrationsdebatte wieder ein umstrittenes Thema ist und den Gemütern heftig eingeheizt wird, bietet dieses Lied von den Torpedo Boyz mal eine andere Sichtweise.

Wie das wohl Thilo Sarrazin gefällt?

Verfasst von: katie | 11/10/2010

Der etwas andere Lippenstift

Das es mittlerweile viele komische, ausgefallene oder auch unnötige Dinge gibt, ist bekannt. Doch die Entdeckung, die ich vor kurzem im REWE in der Nähe machte, überraschte mich mal wieder.

Ein Coca Cola Lipsmacker!

Der Lipstick der Coca Cola Coke schmeckt

Das die Coca Cola Company in Sachen Vermarktung so gut wie nichts auslässt, weiß man schon lange. Aber ein „Pflegeprodukt“? Ob ich wollte oder nicht – ich musste diesen Lipsmacker kaufen. Denn irgendwie faszinierte mich der Stift mit dem wohlbekannten Logo.

Also wurde er gekauft, ausgepackt und ausprobiert. Die Farbe und der Duft des Lipsmackers erfüllte meine Erwartungen. Ein heller Braunton und ein künstliches Cola-Aroma. Wenn diese Kombination ein tatsächliches Getränk wäre, dann hätte ich die Nase gerümpft und es in den Abfluss geschüttet. Aber es ist ja nur ein Lipsmacker – die Lippen sollen also gut schmecken.

Einmal aufgetragen und abgeleckt, schmecken die Lippen so wie nach jedem Auftragen eines Smackers. Künstlich. Lediglich der starke Geruch, der einem in die Nase steigt, lässt einen das Cola-Aroma erahnen.

Fazit: Für Coca-Cola Fans ein Muss. Ansonsten irgendwie abartig. Cola sollte lieber getrunken werden. Und danach schmecken die Lippen natürlicher nach dem schwarzen Getränk.

Ebenfalls gesichtet: Lipsmacker in den Geschmacksrichtungen Fanta, Sprite und Vanilla Coke.

Am Montag, 27. September, fand in der Alten Oper in Frankfurt am Main eine Lesung der Bestseller-Autorin Cornelia Funke statt. Anlässlich der Veröffentlichung ihres neusten Werkes „Reckless – Steinernes Fleisch“ geht sie auf Lesereise quer durch Deutschland.

Circa 1200 Besucher, darunter viele Kinder und Jugendliche, warteten gespannt auf die Autorin. Schon die Bühne sah vielversprechend aus. Auf der linken Seite standen Notenständer und ein Mischpult. Rechts standen zwei antike Ledersessel, eine  dazupassende Couch und Kerzenständer. In der Mitte war ein alter Schreibtisch aus Mahagoni platziert, der mit aufwendigen Schnitzereien verziert war. Im Hintergrund war ein riesiger Rahmen, der dem Cover des Buches entsprach, aufgebaut. Das ganze war in grün-blauem Licht getaucht.

Gegen 18.43 Uhr war es dann soweit. Das kleine Orchester, dass auch die Musik zum Hörbuch einspielte, begann zu spielen. Danach wurden der Synchronsprecher Rainer Strecker und schließlich die Autorin Funke angekündigt. Aus dem überdimensionalen Rahmen traten sie heraus. Und Cornelia Funke begeisterte mit ihrem wunderschönen Kleid, das extra für die Lesungen angefertigt wurde.

Nach dem Applaus und der Begrüßung „Hallo Frankfurter“ begannen sie aus „Reckless – Steinernes Fleisch“ zu lesen. Gespannt hörten die Zuschauer, der markanten Stimme Streckers und der überraschend vorlesestauglichen Stimme Funkes’ zu. Man tauchte in die (Spiegel-)Welt von Jacob Reckless ein. Dieser betrat schon seit Jahren die märchenhafte Zauberwelt, in der er einige Abenteuer erlebte. Eines Tages folgt ihm allerdings sein kleiner Bruder Will. Dieser droht in der Welt zu einem Goyl zu werden – langsam verwandelt er sich in Stein. Jacob versucht nun mit Fuchs, einem, nun ja, besonderem Mädchen, Will zu retten. Ihnen stehen allerdings zahlreiche Hürden im Weg.

Nach dem ersten Teil der Lesung beantwortete Funke einige Fragen zu ihrem neuen Werk und ihrer Arbeitsweise. In „Reckless – Steinernes Fleisch“ findet man so manche Anspielungen auf die Märchen der Gebrüder Grimm – Jakob und Wilhelm. Cornelia Funke, die diese Geschichten „eigentlich nie so richtig mochte“ zeigt die Figuren und ihre Geschichten nun in einem anderen Licht. So werden die Helden unter anderem von einem „Schneiderlein“ verfolgt, das nur zu gerne Sachen aus Menschenhaut herstellt. Funke möchte mit ihrem neuem Werk auch zeigen, dass Frauen im Gegensatz zu den Grimms Märchen, nun eine andere Rolle haben. Sie schlafen nicht mehr hundert Jahre oder sitzen einfach herum. Nein, sie sind jetzt aktive Heldinnen.

Dann gab es noch zwei weitere Kapitel aus dem Buch. Auch die hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst Eva Kühne-Hörmann richtete noch ein paar kurze Worte an die Zuschauer und Cornelia Funke. Diese bekamm am Ende noch ein Körbchen mit Frankfurter Spezialitäten und verabschiedete sich erstmal. Etwa eine halbe Stunde später kehrte sie ins Foyer zurück um ihren Fans die Bücher zu signieren.

Fazit: Eine äußerst symphatische Autorin, die mit ihren Büchern nicht nur die Kleinen begeistern kann.

„Reckless – Steinernes Fleisch“, erschienen im Dressler-Verlag, Hardcover, € 19.95

 

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