“We were all once teenagers, listening to music at full volume, jumping on the bed with the door shut.”
Dies sind die Worte der jungen Neuseeländerin Ladyhawke, die im September 2008 ihr Debütalbum “Ladyhawke” veröffentlichte und damit eine neue Prise in den Elektropop bringt. Der Mix aus Elektro, Rock und Pop ist frisch und macht Laune zu tanzen.
Frankfurt. 20. November 2008. Als nach minutenlangem Warten das Licht ausging und der Vorhang fiel, war es endlich soweit. “The Kooks” kamen der Reihe nach auf die Bühne stolziert. “Always where I need to be” war der Eröffnungssong an diesem Abend – die Menge tobte & tanzte.
Doch bevor man in der Frankfurter Jahrhunderthalle “The Kooks” sehen und hören konnte, kam man erst in den Genuß von gleich zwei Vorbands. Der erste Künstler war Johnny Flynn – ein Sänger mit Gitarre, der das gängige Singer,- and Songwritingprogramm durchzog. Danach stellten sich die Britpoper von den “Mistery Jets” vor. Mit ihrem Achtziger-Glamrock Outfit und Smiths / The Cure Haarschnitten hat man mit dem typischen DuranDuran Sound gerechnet. Anstatt dessen überzeugten sie mit schönen Melodien & eingängigen Texten … nahe an DuranDuran dran. Und schuffen dennoch genug Stimmung für den Hauptact.
“The Kooks” spielten während des circa 90 minütigen Konzerts einen Mix ihrer Songs von “Inside In/Inside Out” sowie von dem aktuellen Album “Konk“. Dabei war die Stimmung der Band & der Fans sichtlich und hörbar hervorragend & lebendig. Besonders erfreuten sich die Fans an den Songs wie “Naive“, “She moves in her own way” und “Do you wanna“. Keiner im Saal konnte bei ihnen stillstehen oder ganz und gar sitzen bleiben. Einer der schönsten & intimsten Momente war wohl, als Sänger Luke Pritchard allein auf der Bühne stand und “Seaside” und “One Last Time” spielte. Zum Abschluss gab es dann nochmal die gesamte energiegeladene Band und den “Sofa Song” zu hören, mit dem ihre Karriere 2005 begann.
“The Kooks” haben an diesem Abend in der Jahrhunderthalle eine unvergessliche & beeindruckende Stimmung geschaffen. Es war ein Konzert voller Energie, dass sogar manche wartenden Eltern überzeugen konnte. Und so manches Mädchen zum Kreislaufkollaps brachte. Schade, dass es nur viel zu kurz war!
Dieser Titel ist das neue “Sex Sells“, um die meisten Klicks oder die größte Aufmerksamkeit zu erhalten. Wenn man einen Artikel mit diesen Wörtern betitelt, kann man sich sicher sein, dass er gelesen wird oder zum mindestens damit angefangen wird.
Da sieht man doch auf was viele “Leser” aus sind! Tja, wer hier jetzt einen Artikel über Hitler’s geheime Tagebücher ,heißen Sex oder ganz und gar einen Enthüllungsbericht über Hitler’s Sex auf der Autobahn erwartet hat, hat erfolgreich an diesem kleinen Experiment teilgenommen und bewiesen, dass man durch Hitler und Sex im Titel seine Klicks erhöhen kann!
Okay – Oasis waren in den neunziger Jahren zu einem gewissen Anteil wegbereitend für die damalige und folgende Britpopszene. Aber deren Arroganz, Rüpelhaftigkeit & Überheblichkeit ist so überholt und übertrieben, dass sie es eigentlich nicht verdienen immernoch gelobt zu werden!
Am Anfang war es ja noch irgendwie cool wie Liam bei dem TRL-Interview reagierte … oder auch nicht. Doch wenn man langfristig einer solch erfolgreichen Band angehört, sollte man auch genügend Professionalität & Reife besitzen sich mal zu benehmen und den Fans, Produzenten, Journalisten und auch den Bandmitgliedern den entsprechenden Respekt zu zollen!
Die Musik von Oasis ist gut – das muss man ihnen lassen. Obwohl die Hitquote mit den Jahren auch so allmählich nachgelassen hat. Ihre Alben verkaufen sich immer wieder gut. Wenn sie touren, sind die Konzerte schnell ausverkauft. Und missen möchte man ihre alten Songs wie “Don’t look back in anger” oder “Wonderwall” bestimmt nicht.
Dennoch, vielleicht hätte man das schlechte Verhalten bestrafen sollen! Keine Interviews mehr verlangen. Die Band boykottieren, auch wenn es schwergefallen wäre. Der NME hätte nicht den ewigen Streit mit Blur provozieren sollen! Und die Gallaghers hätten einfach mal zum richtigen Zeitpunkt die Klappe halten sollen! Man hätte sie damals einfach nicht mit den Beatles vergleichen sollen!
Das Außergewöhnliche an diesen Brüdern scheint wohl zu sein, dass man nicht mit & nicht ohne sie kann. Ihre Musik gewinnt immer wieder neue Hörer und begeistert die alten Fans. Und ihre Skandale bereichern die Yellow-Press und deren Leser. Umstritten zu sein scheint ihr unausweichliches Schicksal & ihr ewiges Image zu sein. So wie es für manche bestimmt ist sich über diese Kontroverse hin und wieder den Kopf zu zerbrechen …
Bloc Party veröffentlichen am 27. Oktober ihr drittes Studioalbum “Intimacy” als Extended Version. Nach “Silent Alarm” (2005) und “A Weekend in the city” (2007) ist auch dieses Album wieder einen Kauf wert und bietet den ein oder anderen Ohrwurm.
Um den Nichtkennern, falls es diese tatsächlich gibt, die Band schmackhaft(er) zu machen, gibt es hier einen ihrer besten Songs! “Banquet” zu finden auf ihrem Debütalbum “Silent Alarm“.
Ein Song, den man immer und immer wieder hören kann! Und eine Band, deren Musik mal was Neues und Einzigartiges ist!
2009 kommen Bloc Party für 5 Konzerte nach Deutschland!